Donnerstag, 10. April 2008

Slam!

Fotos - Nach dem Goldrausch

Heute nacht bis halb drei den neuen Hornby ("Slam") ausgelesen. Großartiges Buch. Es geht um einen 15jährigen Jungen, dessen ebenfalls junge Freundin schwanger wird. Aber mit ordentlich Hornby-Humor. Trotzdem anrührend. Herrlich. Ein Hoch auf Pop-Literatur, und auf Hornby sowieso. Wohl sein bestes nach "High Fidelity", sogar einen Tacken lieblicher als "About A Boy" (wobei ja auch dieses schon großartig war). Bin gespannt auf die Verfilmung. Könnte was werden.
Nun ja, jetzt werde ich mich an den "Zauberberg" wagen. Zeit zum Lesen zu haben ist was tolles.

bis dahin, till

Samstag, 5. April 2008

Gestern...

Bright Eyes - Lifted, or the Story is in the Soil, Keep Your Ear to the Ground

...war es dann so weit. Der letzte Arbeitstag. Ist auch nichts mehr besonderes passiert (als, zumindest in solchen Hinsichten, doch eher Zweckpessimist hatte ich befürchtet, dass noch irgendeine Mega Fahrt, ein Umzug oder ähnliches kurzfristig noch gemacht werden müsste... musste aber nicht) und um 1 konnte ich gehen. Von einer Gruppe hab ich sogar eine Schachtel Pralinen und eine Tafel Schokolade ("Dankbarkeitsbeweiser. Statt trockener Dankesreden - ein süßes Dankeschön!") bekommen. Nett.
Danach zur Schule gefahren, weil die jetzigen Abiturien ja letzten Schultag hatten, mit dem ganzen Brimborium, Lehrer veralbern und so. Hab das Ende grad noch so mitbekommen, es war ganz nett, und ich war ein weiteres Mal in nostalgischer Weise verwundert, dass das bei mir jetzt echt schon ein Jahr her ist mit Abi und so.
Abends um 10 mit ein paar Leuten erst in den Schützenkrug (ich glaub ich hab schonmal von dieser Kneipe geschrieben. Ahmed, der Wirt, ist der unkonventionellste Türke den ich kenne. Kuhler Typ), bis halb 2 da geblieben, dann weiter ins Schaefer, um 3 wollten dann alle noch in eine weitere Kneipe mit dem ominösen Namen Der Belgier (ich war da noch nie, hört sich an wie Der Pate oder so...), aber die hatte dann zum Glück schon zu. Um halb 4 war ich im Bett.
Heute ist das Wetter schlecht, aber dafür brachte mir der nette DHL-Mann mein Sir Simon Battle Album. Schöne Sache.
Gerade hat sich übrigens eine Amsel, ein Blackbird, auf meine Fensterbank gesetzt und mir für den Bruchteil einer Sekunde direkt in die Augen geblickt, bevor sie weiter flog. Das war ein irgendwie ergreifender Moment.

bis dahin, till

Dienstag, 1. April 2008

Noch drei Arbeitstage...

Interpol - Antics

...dann ist endlich Schluss. Auf der Arbeit noch unnötigerweise Stress gehabt. Mein Kollege (der auch Ende der Woche aufhört) und ich haben, wahrscheinlich auf Grund der Verstärkung des neuen Zivis und der Schulferien, in denen ja nicht viel zu tun war, tatsächlich im März knapp 15 Stunden zu wenig gearbeitet. Sollte man ja eigentlich denken, dass das so kurz vor Ende kein Ding sein sollte, vor allem deshalb, weil man ja die ganzen letzten 8 Monate konstant und regelmäßig Überstunden gemacht hat, weil es einfach nciht anders ging. Aber nein. Was uns denn einfallen würde. Wir hätten doch auf unsere Stunden zu achten. Blablabla. Würg. Mal abgesehen davon, dass einen eigentlich der Arbeitgeber über seine Stundenzahl informieren sollte und ich als Zivi meinen, ohnehin lächerlich niedrigen Lohn sowieso nicht pro Stunde berechnet bekomme, finde ich es einfach nur doof, das Betirebsklima für diese letzten paar Tage noch dermaßen zu belasten. Naja, ich muss ja nicht alles verstehen. Arbeitgeber meinte irgendwann, dass er die übrigen Plus-Stunden großzügiger Weise unter den Tisch fallen lassen würde (eigentlich auch wieder lächerlich. Abarbeiten geht eh nicht mehr, da meine 3 Wochen Resturlaub schon bewilligt und ich danach meinen Dienst direkt beendet haben werde). Hmpf, jedem das seine.
Hatte außerdem mit meinem Kollegen eine interessante Diskussion über die Red Hot Chili Peppers. Rein musikalisch eine sicherlich perfekte Band, allerdings fehlt mir seit jeher das gewisse Etwas, der Funken, der einfach nicht überspringen will. Ich meine jetzt auch einen Grund dafür gefunden zu haben, da ich mehr und mehr zu der Überzeugung gelange, dass Kunst tatsächlich nicht von Können, sondern von Müssen kommt. Die Chili Peppers können zwar (und das vorzüglich, man höre ich nur den Gitarristen an), aber sie müssen eigentlich nicht. Es muss nichts raus, zu wenig Expression. Daher der fehlende Funke, ganz anders als bei beispielsweise Interpol. Da spürt man tatsächlich den Drang nach Ausdruck ziemlich stark. So sehe ich das zumindest.
Lese gerade Klaus Mann, "Treffpunkt im Unendlichen", da lässt sich ähnliches spüren.

soLong, till