Samstag, 29. September 2007

Shotter's Nation

Endlich ist die neue Platte da. Leider wieder keine Digipack Variante (würde besser zur Band passen, wie ich finde), aber dafür in der limited Edition mit Bonus DVD.
Da gestern nicht sonderlich viel zu tun war und mein Kollege Urlaub hatte, schnappte ich mir einen von den Bullies und fuhr zum Mediamarkt.
Als ich bei "Independent 'B' " nichts fand und kurz danach entdeckte, dass die Abteilung "Neuerscheinungen" nicht mehr existiert, bekam ich es mit der Angst zu tun. Eher hoffnungslos noch bei "Rock und Pop 'B' " nachgeschaut; natürlich auch nichts.
Ein Verkäufer musste her. Da es mit halb 11 sogar noch relativ früh war, fand ich sogar einen, bei dem ein Mädchen stand, von dem ich nur die Worte "neues Babyshambles Album" hörte. Als ich schnell dazu sprang und die CD ebenfalls verlangte, fing der Verkäufer fast an zu Weinen, wedelte mit den Armen und deutete auf einen Stapel CDs, die irgendwo da lagen, wo sie nicht hingehörten, und erzählte uns, dass wir schon die fünften waren, die ihn nach der Platte gefragt hatten. Vielleicht sollten die Verkäufer dann einfach Mal darüber nachdenken, die CDs auch passend einzusortieren... .

Naja, nachdem ich dann zu Hause war, legte ich natürlich directement die CD in den Player, aber irgendwie hab ich es gestern dann doch nicht mehr geschafft, mich vollständig einzuhören. Im Moment läuft sie gerade wieder, trotzdem kann mir momentan immer nur noch der erste Eindruck vermittelt werden, aber das wird noch werden, je öfter die Scheibe läuft. War beim Debut ähnlich.
Besagter erster Eindruck ist jedenfalls ziemlich sehr gut. Der erste Titel "Carry On Up The Morning" schließt ziemlich gut an "Down in Albion" an, wie der Titel schon verrät. "Delivery", die Single, rockt ordentlich und ist ein gewagter Stilbruch, wie ich finde, allerdings ein gelungener. Die Entwicklung von den verträumten, fast schon dilletantischen Klängen des Debuts zum straightem Rock'n'Roll in Kinks-Manier finde ich gut und richtig, war durch die EP ja auch schon zu erahnen.
Wie ich das momentan wahr nehme, scheint "Delivery" jedoch das am weitesten ausgeprägte Stück in diese Richtung zu sein, die restlichen Songs tummeln sich irgendwo dazwischen, aber das ist toll. Mein Liebling bisher ist "Lost Art of Murder", das seinerseits wieder eher in die "Down In Albion" Richtung pendelt.

SoLong, till

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Es ist doch immer wundervoll zu beobachten, das unser Junky Mäuschen, zwischen all dem ganzen Chaos, noch so großartige Musik zu Kompnieren vermag.